100km Duathlon 2011

100 km Duathlon rund um Dresden

Der Name des Wettbewerbs stimmte in diesem Jahr nicht ganz, „100 km südwestlich von Dresden“ oder „100 km rund um Wilsdruff“ wären exakter gewesen. Die Veranstalter hatten sich eine schöne, bergige, sehr anstrengende, befahrene Straßen weitgehend meidende Route ausgedacht. Vier der sechzig Teams bestanden aus Durchläufern & Friends.

Beim Start ab halb acht war es noch kühl, aber spätestens nach dem Anstieg in Gittersee hatte man die Betriebstemperatur erreicht. Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein erfreut und erhitzte uns den ganzen Tag. Wenn man etwas gemütlicher fuhr wie unser Sachsen-Hessen-Bayern-Express, konnte man die leuchtenden Rapsfelder, den duftenden Flieder, das frische Grün und die wunderbare Fernsicht genießen. Es ist natürlich klar, wenn man Fernsicht haben will, muss man hinauf auf den Berg und das war auf der Strecke mehrfach der Fall. Da ist Radfahren noch anstrengender als Laufen und wer hoffte auf ebenen Passagen und Abfahrten sich vom Laufen erholen zu können, wurde häufig durch Cross-Strecken enttäuscht. In manchen Teams führte das dazu, dass Radfahrer zurückfielen. Die Verpflegung an der Strecke war wieder wunderbar, leckerer Kuchen, Obst, Knabberzeug und Getränke. Nach dem dritten Verpflegungspunkt kurz vor Meißen war die Strecke nicht mehr so anspruchsvoll, aber wenn die Beine schwer sind, ist jeder Berg anstrengend. Gemütlich den Elbradweg ging es nur kurz, dann kam der letzte Hammer durch den Rehbockgrund nach Batzdorf. Wie im letzten Jahr schon ist es uns diesmal passiert, dass die Radfahrer dem Läufer nicht hinterher kamen und er 25 Minuten laufen musste, bis er abgelöst wurde. Normalerweise hatten wir immer nach 10 Minuten gewechselt. Inzwischen hatten uns schon längst das Herrenteam der Durchläufer und die „Bremsklötze“ überholt. Wir überholten aber auch einige Teams und haben uns nicht von so vielen überholen lassen wie im vergangenen Jahr. Leider war so auch kein Schwatz mit unseren Durchläuferinnen möglich, die 12 Minuten nach uns gestartet waren, aber nur 6 Minuten schneller waren. Im Ziel waren alle erleichtert diesen Ritt gemeistert zu haben. Die Organisation und Verpflegung waren wieder hervorragend.

Geehrt wurde unser Sachsen-Hessen-Bayern-Express wieder als ältestes Team.

Reinhard Oertel


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„Laufen ist ein Naturheilmittel, eine natürliche Droge und der gesündeste Weg der Stresskompensation.“ Herbert Steffney

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