Bericht vom Obermain Marathon 2012

Nach langer, langer Zeit wollte ich wieder einen Marathon absolvieren und meldete mich im Dezember 2011 für den Obermain- Marathon vor. Ein kleiner und feiner Landschaftslauf in Oberfranken. Die Vorbereitung verlief perfekt und ich kam gesund durch den Winter.

Simone und Werner begleiteten mich und nahmen sich den HM für Läufer vor. Wir hatten einen entspannten Samstagabend beim Italiener und ein Super Frühstück in unserem Hotel! Wenn der Lauf nicht gewesen wäre….

Um 08:45 Uhr erfolgte der Start und 400 Marathonis liefen los, um den „Wallfahrtsmarathon“ am Gottesgarten (Kloster Banz und die Basilika Vierzehnheiligen) im Obermainland zu absolvieren. Die Landschaft ist einfach wunderschön! Da Kloster und Kirchen manchmal auf Hügeln oder Bergen liegen, sind aus diesem Grund auch bis zum Staffelberg (KM 21) 700HM zu überwinden. Dies sollte mir keinerlei Probleme bereiten, denn das hatte ich im Training ausreichend geübt.

Gleichzeitig starteten mit uns 260 Nordic- Walker auf der HM- Walkingstrecke. Simone, Werner sowie weitere 1200 Läufer waren bereits seit 8:30 Uhr auf der HM- Laufstrecke unterwegs.

Der Anstieg zum Kloster Banz war „geschmückt“ mit originellen Schildern wie: „Ganz egal was Du heute vorhast, immer lächeln“! Da es steil Bergauf ging blieb genügend Zeit, diese zu lesen. Oben angekommen wurden dann die ganzen Höhenmeter wieder „vernichtet und es ging bergab zu den Reundorfer Seen. Von hier sah man schon in einiger Entfernung die Basilika und den Staffelberg (Berg der Franken).

Da geht es also noch hinauf! Über Wolfsdorf erfolgte dann der Anstieg. Am steilsten Stück eine kurze Geheinlage und ich war oben. Prima! Wellig ging es nun weiter zum Staffelberg.

Mittlerweile war ich auf die 4h:15min Gruppe (8 Läufer/innen) aufgelaufen. Erwin Bittel führte diese an. Auf meine Frage, wo den der Luftballon mit der Zeitangabe sei antwortete Erwin: Luftballons gibt es nur bei Kindergeburtstagen und das hier ist keiner! Recht hat er!

Am Staffelberg (539m hoch) km 21 hatte man durch die „Plateaurunde“ eine Wunderschöne Aussicht auf Bad Staffelstein und Umgebung. Man sah das Ziel, hat aber noch 21km vor sich. Wo gibt es das schon? 4km ging es dann den gleichen Weg zurück.

Es fing leicht zu Regnen an, als der zweite Teil des Laufs begann, doch das störte uns nicht. Über die kleinen Ortschaften Uetzing, Stublang, Loffeld und Unterzetlitz (km36) näherten wir uns dem Ziel. Es ging tendenziell nur Bergab und machte riesig Spaß in dieser Gruppe mitzulaufen. Dabei „schluckten“ wir noch einige Mitläufer. Überhaupt hatte ich zwischen km 32-40 meine (gefühlte) beste Phase. Es lief einfach perfekt!

Über den Riedsee und durch den Kurpark laufend erreichten wir das Ziel im Stadion. Dort erwarteten mich bereits Simone und Werner.

Bei Ihnen ist es auch richtig gut gelaufen. Trotz minimalistischer Vorbereitung legten beide einen perfekten Lauf auf den Asphalt. Respekt euch beiden!

Nach Duschen, Kaffee und Kuchen machten wir uns zufrieden auf den Heimweg.

Stefan Malcher


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„Begeisterung ist der nie erlahmende Impuls, der uns beharrlich unser Ziel verfolgen lässt.“ Norman Vincent Peale

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