Berichte

Oberelbemarathon 2014

Anettes   „Erster-Halber“ !   Gedanken eines Pacemakers

Voriges Jahr konnte ich Anette überzeugen, nach bisher oft gelaufenen 10-er`n, einen Halbmarathon in Angriff zu nehmen. Ihr Wunsch war es, gemeinsam mit mir ein Foto zu haben und Hand-in- Hand ins Ziel zu laufen.
Dieser Wunsch berührte mich sehr, so dass sofort ein Trainingsplan erstellt wurde.

Die ersten 7 Wochen spulte Anette den Plan ganz ordentlich ab, und meldete auch brav den Vollzug der entsprechenden Trainings an mich. Die letzten 5 Wochen vor dem Wettkampf hatte sie, auf Grund ihrer Dienstpläne, die Chance auf maximal 2 Trainings pro Woche. Ich munterte sie auf, der „Halbe“ ist trotzdem zu schaffen, egal in welcher Zeit. Wir sind ja schließlich Durchläufer!

Osterhasenlauf 2014

Osterhasenlauf

Kurzbeschreibung:
Laufrunde auf den Trails rund um Pesterwitz, mit kleinen Überraschungen (Sport-, Spiel- und Verpflegungsstellen).
Streckenprofil: Straße, Wiese, Waldwege/Trails in profiliertem Gelände, mit wunderschönen Aussichtspunkten

Das Organisationsteam schreibt:

Andrea:
Allen ein großes Dankeschön!!!!
Ich hatte viel Spaß – im Rahmen der Vorbereitung und während der gesamten Osterhasenlauf-Veranstaltung.
Ganz besonders gefreut hat mich, dass so viele Durchläufer teilgenommen haben!
Ein extra großes Dankeschön an Anette und Heiko, die mit ihrem Ideenreichtum und tatkräftiger Unterstützung, den Osterhasenlauf zu einem besonderen Erlebnis werden lassen haben.
Tilo musste wieder unter meiner Nervosität und Anspannung leiden. Anette und Heiko haben alles unternommen, damit ich entspannt bleibe. ….

Wilischlauf 2014

Es war für mich etwas ungewöhnlich, dass mich meine Tochter fragte ob wir nicht am Wochenende zum Wilischlauf gehen wollten.
Da ich bis dahin noch keine Teilnahme geplant hatte aber an diesem Lauf im vorletzen Jahr noch sehr schön in Erinnerung hatte, habe ich durchaus postive Prognosen für eine Teilnahme abgeben können.
Hintergrund der Frage war die Tatsache, daß die Sportlehrerin meiner Tochter diese für den Verpflegungsstand auf dem Wilisch rekrutieren wollte. Nachdem ich dann noch einem Arbeitskollegen von dem Lauf erzählte und er kurz darauf von seiner erfolgreichen Vormeldung berichtete, geriet ich langsam ernsthaft in Zugzwang.

Wildforest Trail 2014

Der Veranstalter schreibt: „Die Streckenführungen sind „wirkliche“ Trailstrecken, die sich zu 90% im WILDEN WALD befinden. Von kleinen steilen Anstiegen, Baumhindernissen und Off-Road Passagen ist alles dabei.“ … „Langeweile wird es unterwegs nicht geben, da die Natur Euch Läufern –je nach Witterung- „Überraschungen“ am laufenden Band präsentieren wird.“

Eine Woche vorher die Gewissheit: Tilo kann nicht starten – heftige Wadenschmerzen – unklare Diagnose. Wir befinden uns in einem echten Stimmungstief. Ohne Tilo kann ich am zweiten Tag nicht starten, da es als Teamwettkampf ausgeschrieben ist.
Tilo schreibt den Veranstalter an und erklärt die Sachlage. – Wir bekommen eine positive Nachricht: ich kann trotzdem starten.

Brocken Challenge 2014

Brocken Challenge

Der Veranstalter schreibt:

„Was ist die Brocken-Challenge ?“
„das härteste Rennen des Nordens“ (NDR)
die längste Bio-Messe der Welt“ (Teilnehmer)

 Die BC ist zunächst ein Erlebnislauf, wenn nicht sogar ein Abenteuer-Lauf, der von Jahr zu Jahr von stark schwankenden äußeren Bedingungen erheblich beeinflusst und der bisher wohl bei allen TeilnehmerInnen für bleibende Erinnerungen gesorgt haben dürfte.

Die BC ist aber auch ein Wohltätigkeitslauf (die Teilnahmebeiträge gehen zu 100% an gemeinnützige Institutionen), d.h. „Ihr tut wohl!“, nicht nur Euch selbst durch die viele frische Luft, die Ihr atmet, sondern auch anderen, die Unterstützung nötig haben. …“

Mit dem Motto kalt/hart/schön wirbt der Veranstalter zur alljährlichen Brocken Challenge nun schon zum 11. Mal in Folge.

Betrachtet man Datum, Streckenverlauf und das Profil, wird schnell klar was die Reize dieses Ultras ausmachen. Im Februar sind Temperaturen um den Gefrierpunkt und darunter garantiert, die durchschnittliche Schneehöhe wird mit 50 cm angegeben und wer das alles gemeistert hat, bekommt es auf den letzten Kilometern noch mit dem Anstieg hinauf zum Brocken zu tun.

Hallenmarathon Senftenberg 2014

Anfang Oktober öffnete ich eine Mail von Alexander mit folgendem Wortlaut:

Habe mich soeben für den Hallenmarathon in Senftenberg gemeldet. Kommst Du mit? Alex

Ich schrieb 4 Worte zurück: Du bist verrückt. Frank

Dann starrte ich 5 Minuten aus dem Fenster raus und überlegte. Die 10000m wollte ich schon immer mal in der Halle laufen. Nun gut 42 km ist ein wenig mehr als 10 km. Ich rief die Seite auf und meldete mich an. Danach schrieb ich ihm: Bin gemeldet…

So nahm das Projekt Hallenmarathon seinen Lauf. Da ich sowieso jeden Tag laufe und eh nicht nach Trainingsplan trainiere benötigte ich auch keine große Vorbereitung oder Umstellung des Trainings. Einzig ein paar 30 km Läufe wollte ich machen…

Nikolauslauf 2013

Der Nikolauslauf

Der Wind hat heftig gepfiffen,
trotzdem hat keiner gekniffen.
Alle war‘n pünktlich gekommen,
so hat der Nikolauslauf begonnen.

Kurze Erwärmung und Stirnlampentest,
wir haben Spaß, das steht schon mal fest.
Der Nikolaus selbst war nicht mit dabei,
dennoch, ein Glühweinstand musste sein.

Morgenpostmarathon Dresden 2013

Ein unvollendeter Wettkampf

Nach 12 Wochen diszipliniert „abgearbeiteten“ Trainingsplan mit dem Ziel auf 3h30 für den Marathon zu kommen, war es endlich soweit.

Die letze Trainingswoche war wie immer die schönste, weil man sich auch mal ausruhen durfte. Der Wetterbericht sagte eventuell Regen, aber auch Sonne. Ich fühlte mich Sonntag früh wie Sonne, auch wenn sie nicht schien. Nach dem Frühstück die üblichen Präparationen um den Brust- und Schrittbereich schmerzfrei zu halten. Jetzt aber los zum Congress-Center. Anette war immer noch nicht richtig munter, obwohl es schon 9 Uhr war. Ich dachte mir, spätestens beim Start wird sie es sein.

Nun kam dasübliche gefühlte stundenlange Anstehen am Klo. Wo trifft man Freunde? Genau da. Markus stand völlig entspannt in der Reihe. War kein Wunder er war Abends noch feiern. So, Abmarsch zum Start. Das Wetter war prima, es schien die Sonne und ich fühlte mich gut.

Lafuma Amalfi Coast Trail 2013

Bevor der Etappenlauf startet erhalten wir per Mail von Stefano und Sergio (den Chefs des Organisationsteams) jeweils die aktuellen Informationen
Vorfreude und Aufregung ergaben einen Mix, der fast nicht auszuhalten war.

Samstag, 05.10.2013
Unser Flieger startet 11:55 Uhr in Berlin Schönefeld. Als letzte Teilnehmer treffen wir 14:20 Uhr am Flughafen in Neapel ein und werden von Sergio begrüßt. Zusammen starten alle Teilnehmer mit dem Bus nach Amalfi. Nach knapp 1 1/2h Fahrtzeit checken wir im Hotel Grande Excelsior ein und gleich darauf geht es mit dem Bus ins Stadtzentrum zum Eröffnungsbriefing.

Das wird direkt im Rathaussaal des Ortes veranstaltet, einem sehr ehrwürdigen Platz. Das Staatsfernsehen ist auch schon da, allerdings dann doch nicht wegen uns.

27. Fichtelberglauf 2013

Am Freitag sind wir mit dem Auto in Richtung Oberwiesenthal gestartet. Etwas verspätet, und mit telefonischer Bestellung von unterwegs von 2 kalten Platten für den „kleinen Hunger“, trafen wir gegen 22 Uhr im Sporthotel von Jens Weißflog ein. Schnell die Platten leergefegt, ein großes Sektchen auf Markus seine Doktorarbeit und ab ins Bett.

Heiko:
Sehr schlecht geschlafen – Ursache: Aufregung vor dem 1. Wirklichen Trail – sowie nächtliche Brunftschreie der Hirsche im Wald (es war nicht Markus !)
08 Uhr Frühstück mit viel Aufregung und kontrollierter Nahrungsaufnahme,sowie etliche Klogänge
10  Uhr Fahrt zum Start, Meldeunterlagen abholen, Puls erhöhen wieder ab aufs Klo
11 Uhr Start, ab geht die Post, Markus ist gleich außer Sichtweite
Die ersten 4 Kilometer immer ordentlich bergan-schrecklich, wann kommt die Gerade, von der Markus mir erzählt hat???
Kilometer 5 – Juhu, die Gerade ist da. Ich finde 2 Mann, wo ich „Fersen lutschen“ kann, schaue auf die Uhr – schon 320Hm geschafft, da wird der Rest ja Kindergeburtstag auf dem Ponyhof
DENKSTE !!! Kilometer 7 – der richtig fette Anstieg kommt – alle „Körner“ in die Beine meditieren und los geht’s.
Nach 53Minuten erreiche ich glücklich, fertig und ein bisschen Stolz das Ziel.
Unsere Frauen nahmen ihre „Helden“ gebührend in Empfang
Nun folgten die üblichen Ausreden wegen schlechter Leistung , „Wundenlecken“ etc.
12.30 Uhr, das Wetter war so Spitze, da sind wir die Wettkampfstrecke bis zum Start gleich zurück gelaufen
Jetzt begann der Tag so richtig – Duschen, Essen, Wandern, Essen, Sauna, großen Schlummertrunk und ab ins Bett.

Markus:
Endlich rückt der erste Samstag im Oktober näher – mein 4. Fichtelberglauf steht an. Dieses Mal ganz anders – kein zeitiges Aufstehen in Dresden und Gerammel nach O-thal und nachmittags zurück. Dieses Jahr begleiten uns Anette und Heiko, und wir machen es uns ein ganzes WE im Apartment-Hotel von Jens Weißflog gemütlich. Trotz einer müdigkeitsunterstützenden Bulle Sekt, war die Nacht unruhig. Mensch, schon 3x die 550hm hochgeballert und trotzdem wieder aufgeregt. Warum? Wohlwissend, dass dieser Lauf Wetter-, Trainings- und Zufallsbedingt jedes Jahr anders verlief. War ich sehr gespannt, ob sich wochenlanges Plattleitentraining auszahlt. Am Wetter solls nicht scheitern 8 Grad Celsius und Sonne, besser geht`s nicht. Ca. 5 große und kleine Klogänge zwischen Frühstück und 11 Uhr – dann endlich zum Startschuss. Wenige Sekunden vorher wünschte ich Heiko eine tolle Fichtelberglaufpremiere und hoffte, dass wir beide möglichst flucharm den Gipfel erreichen. PENG – Start – die Spitze um Lukas Bauer war nach wenigen Minuten nicht mehr zu sehen. Ich versuchte, ohne zu überpacen, möglichst weit vor zu kommen, denn am 1. Anstieg wird es eng. Das gelang leider nicht, also war Slalomlauf um die Leidensgenossen angesagt. Hoch, Hoch, Hoch mit vorerst maximalem Anstieg vergleichbar mit Plattleite bei Kilometer 4. Danach eine 2km lange Gerade. Eine gigantisch große Frau mit langem blonden Haar schob sich an mir vorbei – keine Chance dran zu bleiben – irre ! Ich rechnete mir den benötigten Pace aus, den ich vorm Schlussanstieg benötigte, um oben das Ziel in weniger als 50 Minuten zu erreichen – das wäre toll. Zu Beginn der sogenannten Himmelsleiter unterbot ich den errechneten Pace um 10s/km – wow – ,was ist hier los. Hoch motiviert kraxelte ich die letzten knapp 2 Kilometer hinauf. Selbst der weiblichen, blonden Lokomotive kam ich wieder näher. Oben sah ich unsere Mädels, was zusätzlichen Schub verlieh. Im Ziel – eine Wahnsinnszeit – Endorphine ohne Ende – geil! —à 47:33 min ß Und es dauerte nur ein paar Schluck Tee, da hüpfte auch schon die Bergziege Heiko ins Ziel. Glücklich rollten beide Gipfelstürmer bei schönstem Wetter mit toller Fernsicht ins Tal. Es folgten leckere Kartoffelsuppe und ein genussreicher Abend bei Essen, einheimischen Schnäpsen und Sauna…

Markus, Heiko, Anette und Franzi

Die Entfernung zwischen Traum und Realität nennt man Aktivität. Hermann Scherer

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