Berichte

Wienmarathon 2011

Manchmal kommt alles noch besser als gedacht.

Der Wienmarathon ist attraktiv, eine sehr schöner Rundkurs in der wunderbaren Stadt. Für mich ist es ein würdiger Rahmen zum 10. Start über die 42,195 km. Ich hatte noch den Vorteil, dass ich liebe Freunde besuchen konnte. Die Marathonmesse inklusive Startnummernausgabe war übersichtlich und am Freitagabend nicht sehr voll. Am Start bei der UNO-City herrscht gute Stimmung unter den vielen Tausend Startern, es ist angenehm kühl und die Sonne scheint. Kurze Bekleidung ist angebracht. Halbmarathonläufer starten gemeinsam mit den Marathonis, vorneweg die Spitzenläufer unter ihnen Haile Gebrselassi, der Weltrekordhalter.

Mein dritter Berlin Marathon 2005

Im Frühjahr noch war ich recht unentschlossen, ob ich denn überhaupt an diesem Lauf teilnehmen kann und will. Mein Umzug hatte mir fast drei Monate lang Zeit und Kraft geraubt und das Training blieb oft auf der Strecke. Bei den ersten Wettkämpfen in Biehla und Coswig brach ich regelrecht ein und war sehr deprimiert. Doch seit Juli konnte ich dann wieder regelmäßig trainieren und fand meine Gruppe in der Laufgruppe, um wieder aufbauen zu können und obendrein viel Spaß dabei zu haben.

Schon eine Woche vor Berlin erreichte meine Aufregung ungeahnte Ausmaße und ich war ständig mit erhöhten Adrenalinspiegel unterwegs. Mein Gefühl sagte mir, dass ich dieses Jahr eine Zeit unter vier Stunden schaffen kann und will. Nebenher schlich heimlich die Angst, diese Hochform nicht noch eine Woche halten zu können. Jeden Tag verfolgte ich den Wetterbericht und wünschte mir die für mich optimalen 10 bis 15° C. Doch die Temperaturen stiegen über die 20°-Marke.

Ich erzählte ganz vielen Freunden und Bekannten von meinem Zeitziel und setzte mich damit unter den für mich nötigen Druck. Wer scheitert schon gern an sich selbst?

So konnte ich aber auch ganz viele gute Wünsche mit auf den Weg nehmen und sicher sein, dass viele Daumen fest gedrückt werden.

100 km Duathlon Gymnasium DD-Plauen 2005

Da ich diese Zeilen nun wieder aus dem Bergischen Land/Wuppertal an euch schicke, konnte ich mit der (immer noch etwas schmerzhaften) Erinnerung an den 100 km-Duathlon rund um Dresden dieses Wortspiel nicht unterlassen. Wie bergig die Gegend um das schöne Dresden tatsächlich ist, wussten alle natürlich schon von der „Blauen Blume“ – nun durften wir aber auch mal Müglitztal, Schönfelder Hochland und den Anstieg zum Pumpspeicherwerk Oberwartha „er-fahren“.

Mannschaftsbild

Mannschaftsbild

Mit von der Partie bei diesem inzwischen in der 10. Auflage auf mehr als 30 Teams angewachsenen Freizeit-Wettkampf-Veranstaltung mit erstmals einer Art Leistungscharakter waren auf der Seite der „Durchläufer“ neben mir (auch wenn abtrünnig, hatte ich mich doch für diesen 30. April und eine unbedeutende Klausur in meine alte Heimat begeben) der Bernd, Steffen F., Biesi und natürlich Tilo, der sich bereits mehrfach als starker Duathlet bewiesen hatte. Mit diesem Team strebten wir natürlich auf der 100 km langen Strecke, auf der stets einer laufen und die restlichen Teammitglieder Rad fahren mussten, eine vordere Platzierung an. Vielleicht war auch von einer Medaille träumen erlaubt…? Die Teams starteten jeweils in Abständen von einer Minute, wir als das 12. Team, so dass wir ein paar gute Ziele vor uns hatten, um einen schnellen Start hinzulegen.

Florenz Marathon 2004

Florenz

Am Donnerstag dem 25.11.2004 brachen 5 Uhr morgens 4 Läufer der Dresdner Feuerwehr (Klaus Schäfer, Dirk Burkhardt, Ralf Lutoschka, Tilo Heschel) nach Florenz auf. Nach ca. 12 Stunden Fahrt kamen wir wohlbehalten, wenn auch mit steifen Beinen in der Hauptstadt der Toskana (440 000 Einwohner), am Arno gelegen, an. Unsere Unterkunft, eine Jugendherberge am Rande der Stadt fanden wir ziemlich schnell. Eine alte Villa, inmitten eines Pinien- und Zypressenwäldchens, weit ab des hektischen Verkehrslärmes, wir waren begeistert.

Den Abend nutzten wir schon einmal zu einem Bummel ( aus dem zum Schluss 10km wurden) in Richtung Innenstadt. Zu allem Überfluss wollte uns der Kellner in der Pizzeria auch noch übers Ohr hauen, versöhnt haben uns aber die riesigen Pizzen (zum Glück hatten wir nur medium bestellt) und vor allem die Gelateria mit ihrem herrlichem Angebot auf dem Heimweg.

Monaco – Marathon 2004

Am Postplatz stiegen Claudia und Frank Tschirch, Angelika und Detlef Wecke, Jana Hensel, Suse Kühl und Petra Arnold in den Bus vom Laufsportladen.

Nach 17 Stunden Busfahrt haben wir unsere Hotelzimmer in San Remo bezogen und sind total groggy ins Bett gefallen. Das Hotel hatte außer uns (45 Personen aus Dresden und Chemnitz) keine anderen Gäste.

Monaco

Am Samstag gab es 7.30 Uhr Frühstück. Danach war noch ca. ½ Stunde Zeit, um einen kurzen Spaziergang an der Uferpromenade zu machen. Die Sonne lachte, es sollten noch über 20° Grad Celsius werden. Nach dem Spaziergang ging es mit einer Stadtführerin im Bus Richtung Nizza zu einer Stadtrundfahrt. Auf dem Gemüse- und Blumenmarkt von Nizza konnten wir endlich unsere Beine wieder bewegen. Am frühen Nachmittag fuhren wir dann mit dem Bus nach Monaco. Wir hielten am exotischen Garten, direkt neben dem Bus vom AC Monaco. Eigentlich haben wir uns weniger die Pflanzen angeguckt, viel mehr hatte man von dort einen wunderschönen Blick auf Monaco, sowohl auf die Altstadt, wo die Fürstenfamilie residiert, als auch auf den Zirkus, ein Stück der Formel- 1- Strecke, das Stadion von AC Monaco sowie auf Roger Moores Appartement. Am Beeindruckensten waren die -schon parkähnlichen- Anpflanzungen auf den Dächern.

20. Vienna – City – Marathon 2003

Die Hitzeschlacht von Wien

Angekommen…

Am Freitag dem 23.05.2003 machten sich 3 Mitglieder der Laufgruppe auf den Weg nach Wien um dort am Sonntag am 20. Vienna-City-Marathon teilzunehmen. Nach 7 h Fahrt gut angekommen nahmen wir erst einmal unser Quartier bei der BF Wien in Augenschein. In der Zentralfeuerwache mitten in der City gelegen mit kurzem Weg vom Ziel des Laufes. Leider war das Zimmer im 4. Stock (174 Stufen, der Fahrstuhl kaputt, schlecht nach dem Lauf). Am Sonnabend Besuch des Stephansdoms, Wiener Prater, Stadtrundfahrt, Besuch der Marathonmesse mit Abholung der Startunterlagen, Kaiserschmarrnparty, hier stieß der 4. Läufer samt Fans zu uns und abends ein letztes Mal Nudeln. Die Wettermeldungen ließen für den nächsten Tag nichts gutes erahnen, deshalb schon am Abend vorher Nervosität. Am Sonntag früh gegen 06:00 Uhr wecken, 06:30 Uhr Frühstück und 07:30 Uhr Abmarsch zum Start. Da es schon sehr warm war, hatten wir unsere Laufkleidung schon an und nur eine Trinkflasche in der Hand. Das veranlaßte 2 Wiener Läufer auf der Straße zu der Bemerkung „das sind Profis“!! Machte uns mindestens 5 min schneller ;-))

War der Lauf nicht dein Freund, war er dein Lehrer. Ilona Schlegel

Letzte Beiträge

Suche