Der Tagesprophet (2012)

Geheimes Trainingslager in den Alpen

In den letzten Wochen gab es immer wieder Berichte über ein angeblich streng geheimes Trainingscamp in den Alpen, in welchem sich Dresdner Durchläufer auf illegale Weise auf ihre nächsten Wettkämpfe vorbereiten. Unserem Reporter T. Columna vom „Tagespropheten“ ist es nun erstmals gelungen die Hinweise zu erhärten. Sein exclusiver Bericht mit streng geheimen Bildmaterial beweist, dass an der Sache mehr dran ist als man in Deutschland glaubt:

Bei meinen ersten Versuchen etwas über die Trainingsgruppe herauszufinden stieß ich auf  einen unscheinbaren Zeltplatz in Alagna Valsesia. Die Gruppe wurde in den letzten Tagen dort mehrmals gesichtet, bekam aber Wind von den Nachforschungen und flüchtete ins unzugängliche Gebirgsmassiv (1). Der Reporter konnte den Teilnehmern allerdings folgen und sichtete sie auf der 3.647m hoch gelegenen Campana Gniffetti. Mit dabei ein angehender „Ernährungswissenschaftler“; „Dr. T.H.“ ein Mann der BF EF, welcher bekannt dafür ist, seinen Schützlingen Unmengen von leistungssteigernden Substanzen zuzuführen (2).  Am nächsten Tag stand augenscheinlich Eigenblutdoping auf dem Plan. Früh morgens (ganz klar um nicht gesehen zu werden) marschierte die Gruppe ab in Richtung Signalkuppe (4.554m).  Augenscheinlich wiedersetzten sich einige Teilnehmer und wurden mit einem Seil gefesselt, damit sie nicht flüchten (3).  Zeugenaussagen zufolge führt diese Methode zu größeren Leistungssteigerungen als die Beutel eines bekannten spanischen Arztes (Dr. F.) . Leider wurde unser Reporter auf dem Gipfel von einigen Gruppenmitgliedern entdeckt und bedroht (4).  Anschließend flüchtete die Gruppe in einem Gewaltabstieg bis ins Tal (5).
Einen Tag später wurde sie in einem verlassenen Winkel des Val Grande, in der Nähe einer verfallenen Berghütte bei neuen Versuchen wiederentdeckt. Diesmal war es kein Eigenblutdoping. Augenscheinlich aber ebenfalls eine leistungssteigernde Methode (6 und 7), den Berg schnell hochzurennen. Am nächsten Tag verlor unser Informant die Gruppe aus den Augen. Da die italienische Polizei „Dr. T.H.“ bereits auf der Spur schien (8), reisten sie Zeugenaussagen zufolge ins schweizerische Davos ab.
Und tatsächlich, auf dem schwer zugänglichen Plateau Schatzalp mit dem gleichnamigen Hotel (9) oberhalb von Davos (10) eine neue Spur. In leicht veränderter Zusammensetzung wurden Teilnehmer während eines Trainingslaufes beobachtet, wie sie Unmengen von Substanzen in sich hineinstopften (11 und 12), welche mit Sicherheit nicht auf der „Kölner Liste“ stehen. Auf dem Rückweg war bereits ein deutlicher Schnelligkeitszuwachs zu beobachten (13, 14, 15 und 16).
Teilnehmer, welche versuchten sich zu wiedersetzten wurden mit Einzelhaft bestaft (17 und 18).
Die Spur verliert sich; wir bleiben aber dran (19).
Unbestätigten Infos zufolge werden die Athleten demnächst in Bernau und der Schweiz (Thusis) an den Start gehen.

T. „Columna“


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Die Entfernung zwischen Traum und Realität nennt man Aktivität. Hermann Scherer

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