Morgenpostmarathon Dresden 2013

Ein unvollendeter Wettkampf

Nach 12 Wochen diszipliniert „abgearbeiteten“ Trainingsplan mit dem Ziel auf 3h30 für den Marathon zu kommen, war es endlich soweit.

Die letze Trainingswoche war wie immer die schönste, weil man sich auch mal ausruhen durfte. Der Wetterbericht sagte eventuell Regen, aber auch Sonne. Ich fühlte mich Sonntag früh wie Sonne, auch wenn sie nicht schien. Nach dem Frühstück die üblichen Präparationen um den Brust- und Schrittbereich schmerzfrei zu halten. Jetzt aber los zum Congress-Center. Anette war immer noch nicht richtig munter, obwohl es schon 9 Uhr war. Ich dachte mir, spätestens beim Start wird sie es sein.

Nun kam dasübliche gefühlte stundenlange Anstehen am Klo. Wo trifft man Freunde? Genau da. Markus stand völlig entspannt in der Reihe. War kein Wunder er war Abends noch feiern. So, Abmarsch zum Start. Das Wetter war prima, es schien die Sonne und ich fühlte mich gut.

Lafuma Amalfi Coast Trail 2013

Bevor der Etappenlauf startet erhalten wir per Mail von Stefano und Sergio (den Chefs des Organisationsteams) jeweils die aktuellen Informationen
Vorfreude und Aufregung ergaben einen Mix, der fast nicht auszuhalten war.

Samstag, 05.10.2013
Unser Flieger startet 11:55 Uhr in Berlin Schönefeld. Als letzte Teilnehmer treffen wir 14:20 Uhr am Flughafen in Neapel ein und werden von Sergio begrüßt. Zusammen starten alle Teilnehmer mit dem Bus nach Amalfi. Nach knapp 1 1/2h Fahrtzeit checken wir im Hotel Grande Excelsior ein und gleich darauf geht es mit dem Bus ins Stadtzentrum zum Eröffnungsbriefing.

Das wird direkt im Rathaussaal des Ortes veranstaltet, einem sehr ehrwürdigen Platz. Das Staatsfernsehen ist auch schon da, allerdings dann doch nicht wegen uns.

27. Fichtelberglauf 2013

Am Freitag sind wir mit dem Auto in Richtung Oberwiesenthal gestartet. Etwas verspätet, und mit telefonischer Bestellung von unterwegs von 2 kalten Platten für den „kleinen Hunger“, trafen wir gegen 22 Uhr im Sporthotel von Jens Weißflog ein. Schnell die Platten leergefegt, ein großes Sektchen auf Markus seine Doktorarbeit und ab ins Bett.

Heiko:
Sehr schlecht geschlafen – Ursache: Aufregung vor dem 1. Wirklichen Trail – sowie nächtliche Brunftschreie der Hirsche im Wald (es war nicht Markus !)
08 Uhr Frühstück mit viel Aufregung und kontrollierter Nahrungsaufnahme,sowie etliche Klogänge
10  Uhr Fahrt zum Start, Meldeunterlagen abholen, Puls erhöhen wieder ab aufs Klo
11 Uhr Start, ab geht die Post, Markus ist gleich außer Sichtweite
Die ersten 4 Kilometer immer ordentlich bergan-schrecklich, wann kommt die Gerade, von der Markus mir erzählt hat???
Kilometer 5 – Juhu, die Gerade ist da. Ich finde 2 Mann, wo ich „Fersen lutschen“ kann, schaue auf die Uhr – schon 320Hm geschafft, da wird der Rest ja Kindergeburtstag auf dem Ponyhof
DENKSTE !!! Kilometer 7 – der richtig fette Anstieg kommt – alle „Körner“ in die Beine meditieren und los geht’s.
Nach 53Minuten erreiche ich glücklich, fertig und ein bisschen Stolz das Ziel.
Unsere Frauen nahmen ihre „Helden“ gebührend in Empfang
Nun folgten die üblichen Ausreden wegen schlechter Leistung , „Wundenlecken“ etc.
12.30 Uhr, das Wetter war so Spitze, da sind wir die Wettkampfstrecke bis zum Start gleich zurück gelaufen
Jetzt begann der Tag so richtig – Duschen, Essen, Wandern, Essen, Sauna, großen Schlummertrunk und ab ins Bett.

Markus:
Endlich rückt der erste Samstag im Oktober näher – mein 4. Fichtelberglauf steht an. Dieses Mal ganz anders – kein zeitiges Aufstehen in Dresden und Gerammel nach O-thal und nachmittags zurück. Dieses Jahr begleiten uns Anette und Heiko, und wir machen es uns ein ganzes WE im Apartment-Hotel von Jens Weißflog gemütlich. Trotz einer müdigkeitsunterstützenden Bulle Sekt, war die Nacht unruhig. Mensch, schon 3x die 550hm hochgeballert und trotzdem wieder aufgeregt. Warum? Wohlwissend, dass dieser Lauf Wetter-, Trainings- und Zufallsbedingt jedes Jahr anders verlief. War ich sehr gespannt, ob sich wochenlanges Plattleitentraining auszahlt. Am Wetter solls nicht scheitern 8 Grad Celsius und Sonne, besser geht`s nicht. Ca. 5 große und kleine Klogänge zwischen Frühstück und 11 Uhr – dann endlich zum Startschuss. Wenige Sekunden vorher wünschte ich Heiko eine tolle Fichtelberglaufpremiere und hoffte, dass wir beide möglichst flucharm den Gipfel erreichen. PENG – Start – die Spitze um Lukas Bauer war nach wenigen Minuten nicht mehr zu sehen. Ich versuchte, ohne zu überpacen, möglichst weit vor zu kommen, denn am 1. Anstieg wird es eng. Das gelang leider nicht, also war Slalomlauf um die Leidensgenossen angesagt. Hoch, Hoch, Hoch mit vorerst maximalem Anstieg vergleichbar mit Plattleite bei Kilometer 4. Danach eine 2km lange Gerade. Eine gigantisch große Frau mit langem blonden Haar schob sich an mir vorbei – keine Chance dran zu bleiben – irre ! Ich rechnete mir den benötigten Pace aus, den ich vorm Schlussanstieg benötigte, um oben das Ziel in weniger als 50 Minuten zu erreichen – das wäre toll. Zu Beginn der sogenannten Himmelsleiter unterbot ich den errechneten Pace um 10s/km – wow – ,was ist hier los. Hoch motiviert kraxelte ich die letzten knapp 2 Kilometer hinauf. Selbst der weiblichen, blonden Lokomotive kam ich wieder näher. Oben sah ich unsere Mädels, was zusätzlichen Schub verlieh. Im Ziel – eine Wahnsinnszeit – Endorphine ohne Ende – geil! —à 47:33 min ß Und es dauerte nur ein paar Schluck Tee, da hüpfte auch schon die Bergziege Heiko ins Ziel. Glücklich rollten beide Gipfelstürmer bei schönstem Wetter mit toller Fernsicht ins Tal. Es folgten leckere Kartoffelsuppe und ein genussreicher Abend bei Essen, einheimischen Schnäpsen und Sauna…

Markus, Heiko, Anette und Franzi

Jungfraumarathon 2013

Alles passte – ein großer Wunsch ging in Erfüllung

Ins Berner Oberland wollte ich schon lange mal – zwar teuer und überlaufen – aber grandiose Landschaft und Historie (Eiger-Nordwand!).

Als mich mein Lauffreund Christoph im Winter fragte, ob ich nicht Lust hätte bei diesem berühmten Berglauf zu starten, zögerte ich nicht lange. Von da an trainierte ich verstärkt auch Berge, bloß mit dem Elbhang und der Dresdner Südhöhe kommt man nie auf vergleichbare Steigungen und Höhenmeter. Kräftige Anstiege gab es aber beim Wandern in Schottland Ende August. Ich fühlte mich ganz gut vorbereitet, kannte auch das Streckenprofil und Laufberichte. Dass die Gegend überlaufen ist,, ist beim Marathon ja eher ein Vorteil.

Brockenlauf 2013

(Deutschlands ältester Berglauf – seit 1927)

Sonntag 08.09.13

Seit 64 Tagen laufe ich. Seit 64 Tagen schnüre ich jeden Tag meine Laufschuhe, ohne einen einzigen Tag zu pausieren.

Was bei vielen Lesern jetzt Stirnrunzeln verursachen wird nennt sich streakrunning. Dabei versucht man jeden Tag zu laufen und der Lauf muss dokumentiert werden. An Mindestanforderungen hat man sich auf eine Meile (1,6 km) geeinigt. Setzt man auch nur einen einzigen Tag aus, ist der streak zu Ende. Jeder kann sich vorstellen, dass es eine Menge Disziplin bedarf um solch ein Training durchzuziehen. Auch verlangt es Organisationstalent an manchen Tagen, denn wir alle haben Arbeit, Familie und Verpflichtungen… Hinzu kommt die ständige Gefahr des Übertrainierens. Denn es fehlen einfach die freien Tage.

Dies alles ging mir durch den Kopf, als ich davon das erste Mal las. Ich dachte mir, mal sehen wie weit ich komme. Probieren geht über studieren… Und ich sage allen: Ich fühlte mich noch niemals besser. Jeder Mensch kann jeden Tag laufen. Das Grundprinzip des Trainings für mich heißt auf schnell folgt langsam, auf lang folgt kurz und auf hügelig folgt flach.

Mein Laufblog ist hier ersichtlich: http://www.streakrunner.de/cgi-bin/streakliste.pl
Name- FrankJ

1. Kohlhau Team-Marathon 2013

Der Veranstalter schreibt:

Am Sonntag, 15. September 2013, wird das Osterzgebirge für einen Tag aus seinem spätsommerlichen Dornröschenschlaf erweckt. Am Hüttenteich in Geising könnt ihr dann beim 1. Kohlhau TeamMarathon euren TeamGeist im Crosslauf beweisen! Ab 10 Uhr werden die ersten Läufer auf den Rundkurs um und über die Kohlhaukuppe gehen. Dann gilt es eine komplette Marathondistanz von 42 km im 2er- oder 4-er-Team zu bewältigen.
Damit es über die vielen Schritte nicht langweilig wird, geht der Crosslauf größtenteils über Waldwege, inklusive einiger anspruchsvoller Höhenmeter über die Kohlhaukuppe, mit tollem Ausblick ins Osterzgebirge.

Freitag

An Tagen wie diesen…..

…hat man sich Freitag schon freigenommen
…überprüft man seine gepackte Tasche zum xten mal!
…fährt man mittags schon los um rechtzeitig am Startort zu sein
…ist man froh, dass Begleitung dabei ist
…weiß man, dass die rechtzeitige Buchung der Unterkunft richtig war
…freut man sich über eine staufreie Anfahrt (besonders am Münchner Ring)
…hinterfragt man sich: Alles richtig gemacht in der Vorbereitung?
…erreicht man das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet der Alpen

APM – Allgäu Panorama Marathon (Ultra) 2013

Informationen des Veranstalters:

„Für erfahrene Marathon und Trail-Läufer die Herausforderung im Allgäu / Kleinen Walsertal.            DER ULTRA !!!

Die Strecke: ca. 70 km mit knapp 3.000 hm. Spektakuläre Strecke mit allem was das Allgäu und Kleine Walsertal an Bergerlebnissen zu bieten hat. Phantastische Ausblicke lassen die schweren Beine vergessen… sicher nicht ganz. 😉
Achtung ! Zulassungsbeschränkung: Nur für Läufer mit Marathon- und Berglauf-Erfahrung.“

Nach dem verpatzten PitztalTrail und den darauffolgenden nicht enden wollenden „Kopfanalysen“, beschließe ich: Eine neue Herausforderung muss her!
Da kommt mir der Allgäu Panorama Ultra gerade recht.Tilo ist nicht sehr begeistert, hat aber von meiner mentalen Hängepartie ziemlich die Nase voll und stimmt schließlich zu.

Nix war verpatzt, der Veranstalter hat einen schlechten Job gemacht! Aber das hatten wir ja schon (siehe Bericht Trailmaniak).

Schwimmschule 2013

Vom „behinderten Frosch“ zur Kraulquappe!

Als ich vor 4 Jahren  mit Anette (meine Freundin) das erste mal zum Schwimmen gegangen bin traf sie glaube ich, der Schlag. Ihr völlig entsetztes Gesicht und die Aussage zu meinem Schwimmstil – Was ist denn das??? , traf mich bis ins Mark.

Da ich ansonsten schon recht sportlich unterwegs war, traf es mich umso schlimmer. Ich mußte was tun, das war klar. Aber es dauerte fast 2 Jahre, bis ich mich dazu durchringen konnte. Schließlich nimmt Lauftraining ja auch Zeit in Anspruch (Ausrede). Hier muß ich noch einschieben, dass ich bei Wassertemperaturen unter 22°C hautmäßig zu starker „Entenhaut“ tendiere und optisch den Teint eines Schlumpfes (TIEFBLAU) annehme. Von daher ist die bisherige geringe Motivation erklärbar.

Panoramatour Sächsische Schweiz 2013

Liebe Durchläufer,

nach knapp 3 Jahren Zugehörigkeit wird es sicherlich mal Zeit einen Bericht zu verfassen. Im Rahmen des Trainings zum Morgenpostmarathon stand also dieser spontane Lauf durch die Sächsische Schweiz an. Mein Schwager aus Cottbus hat mich dazu überredet mitzulaufen und konnte leider aufgrund einer Erkältung selber nicht mit antreten.

So stand ich nun Samstag früh alleine auf dem Dresdner Hbf, was heißt hier alleine?, der Bahnsteig gerammelt voll. Ich fragte mich wo die alle hin wollen? Im Zug wurde ich dann aufgeklärt, es gab bei der Tour auch die Kategorie Walken/Wandern.

In Bad Schandau angekommen der nächste kleine Schock, keine Ausschilderung, kein Bus, nichts. Ein Glück das eine Läuferin neben mir stand, die schon am Freitag gelaufen war und wusste wo es langgeht.

„Begeisterung ist der nie erlahmende Impuls, der uns beharrlich unser Ziel verfolgen lässt.“ Norman Vincent Peale

Letzte Beiträge

Suche