Zermatt-Marathon 2013

eine viertägige Laufreise mit dem Dresdner Laufsportladen

Liebe Durchläufer, nach einem ordentlichen Anschiss und anschließender gelber Karte möchte ich natürlich tunlichst die rote Karte vermeiden und werde brav den längst überfälligen Bericht zum Zermatt-Marathon abliefern – entschuldigt die Verspätung, aber so ein Erlebnis kann man nicht in Worte fassen und wenn man es doch versucht, kommt nur eines heraus: steil ist geil!!!

Am Donnerstag, 04.07.2013, früh um 6:00 Uhr machte sich eine Gruppe von 14 Personen gemeinsam in einem kleinen Reisebus auf zum Zermatt-Marathon. Da sich alle Mitreisenden bereits von anderen Laufreisen kannten, war der Umgang miteinander entsprechend locker.   Ich hingegen kannte niemanden und war sozusagen die Neue. Im Bus wurde ich dann den anderen mit Namen und Verein vorgestellt und hatte ab da an einfach nur Lust auf mehr.

Blaue Blume 2013

2013 war es wieder soweit. Der mittlerweile historische Lauf zur Blauen Blume konnte erneut gestartet werden. Musste der Lauf im Vorjahr noch mangels Beteiligung ausfallen, waren für dieses Jahr 7 Teams gemeldet. Eine gute Anzahl. Weil dadurch das familiäre Klima des Laufs gewahrt blieb.

Bereits 4 Tage vor dem Lauf wurde durch den Alexander und mich die Strecke markiert. Eine große Sprayflasche hatte ich mir besorgt, damit auch jede Abbiegung des Laufes perfekt markiert werden kann. Nur leider hatte ich es damit zu gut gemeint und die Sprayflasche war schon vor Freiberg leer. Mit einer weiteren Sprayflasche aus Freiberg konnten dann auch die letzen KM sehr gut markiert werden.

2. Elm Super Trail 2013

Burg Warberg – Schunterquelle – Königslutter – Diana Ruh – Destedt – Erkerode – EilumerHorn – Schöppenstedt – Watzumer Häuschen – Schöningen – Burg Warberg

Geographische Lage:

Der Elm ist ein 25 km langer, 3 bis 8 km breiter, maximal 323,3 m üNN hoher und bewaldeter Mittelgebirgszug südöstlich von Braunschweig in den Landkreisen Helmstedt und Wolfenbüttel in Niedersachsen.

Das weitgehend siedlungsfreie Waldgebiet mit dem größten Buchenwald Norddeutschlands und dem Reitlingstal ist Teil des Naturparks Elm-Lappwald. Geologisch ist der Elm hauptsächlich aus fossilreichem Kalkstein der mittleren Trias (Muschelkalk) aufgebaut, der als Elmkalkstein seit dem Mittelalter ein begehrter Baustoff ist.

Streckenbeschreibung des Veranstalters:

Start und Ziel dieser anspruchsvollen und abwechslungsreichen Laufstrecke zwischen Harz und Heide ist die Burg Warberg. Auf dem welligen Profil entlang des Elmrandes geht es für Läufer immer wieder rauf und runter. Zudem hat der Elm Super Trail einige langgezogene Anstiege zu bieten.
Die Wegbeschaffenheit könnte variantenreicher kaum sein: von breiten Feld- und Waldwegen über Asphalt-Abschnitte bis hin zu super-schmalen Trails.
Einen Kontrast zu dem üppigen Naturangebot mit herrlichen Ausblicken weit in die umgebenden Landschaften hinein.

Streckenangaben:

72 km
1050 Hm
Asphalt: 20%
Schotter: 60%
Trails: 20%

Düsseldorfmarathon 2013

Seit 6 Jahren laufe ich Stadt-Marathons, dazu bereite ich mich immer mit dem gleichen Trainingsplan vor, laufe immer mit der gleichen Taktik und erziele immer die fast gleiche Laufzeit.

Was treibt mich noch an? Ich weiß es nicht. Aber einen Teil der Antwort fand ich in Achim Achilles` Läuferkolumne nach dem Anschlag von Boston:

„Wie höchstens die Musik verbindet Sport die Menschen. Kulturen, Nationen, Religionen, selbst Herkunft, Alter und Geschlecht zählen kaum, wenn wir in kurzen Hosen irgendwo auf der Welt an den Kreidestrich treten. Kaum ein Sport ist offener als das Laufen. Hier gewinnen auch Barfüßige oder Athleten aus Ländern, die bei Hightech-Disziplinen selten eine Chance haben. Es zählen Talent und Fleiß und Hunger. Laufen, das ist die universellste und einfachste Sprache der Welt, die in jedem Slum, in jedem Steuerparadies verstanden wird. Gelaufen wird auf der Straße oder dem Feldweg, öffentlich und ungeschützt, in Leibchen und meist kurzen Hosen. Wer läuft, ist unbewaffnet. Wer läuft, der vertraut der Welt und den Menschen. Wer läuft, glaubt an das Gute.

Stollenlauf 2012/2013

Die Dresdner Durchläufer laufen jederzeit:

Dienstag; 25.12.2012

Im Radio ertönt die Warnung vor zu vielen Kalorien während der Feiertage:
1 Stück Stollen = ca. 140  kcal.
19:00 Uhr Großer Garten – die Durchläufer starten zum
Dresdener Stollen – Kalorien-Vernichtungslauf“. 🙂

Karlsruhe 2012

Der 13. ohne Pech und wie immer!

Der Baden-Marathon in Karlsruhe ist einer der ältesten Stadtmarathons in Deutschland. In diesem Jahr wurde das 30. Jubiläum gefeiert. Von den ca. 9000 Teilnehmern liefen 1500 die volle Distanz. Die Strecke ist recht attraktiv, zwei verschiedene Runden durch die Stadt und deren Umland – eine Mischung aus Landschafts- und Stadtlauf. Für mich war es der 13. Start über die 42,195 km. Mein Aberglauben hält sich in Grenzen. Die Marathonmesse inklusive Startnummernausgabe war gut organisiert. Am Vortag merkte man beim Stadtbummel nicht viel vom bevorstehenden Ereignis.

Drei – Talsperren – Marathon in Eibenstock 2012

Am Samstag, den 15. September 2012, fand in Eibenstock der 17. Drei-Talsperren-Marathon statt und in dessen Rahmen die 1. sächsische Behördenmeisterschaft – ja, liebe Sportfreunde, die wollte ich mir nicht entgehen lassen! Nach einigen Überlegungen, welche Distanz ich angehen sollte, entschied ich mich für die kurze Variante, also für einen Halbmarathon. Neben mir entschloss sich ein weiterer Kollege zum Mitmachen, ebenfalls für die Halbmarathondistanz. Und so ging es gemeinsam am Samstag Vormittag pünktlich um 9:36 Uhr auf ins Vogtland.

Kaum waren wir 500 m gefahren, hing ich auch schon im Gurt!!!: „Warum machst Du eine Vollbremsung?!“ „Ich will hier noch Brötchen kaufen.“ „Aha.“ 🙂

Die Autobahn war frei und die Fahrt verlief zügig. Ich, gut vorbereitet, empfahl die Ausfahrt Nr. 11 oder Nr. 13, schließlich nahmen wir die Ausfahrt Nr. 12. Auf der Landstraße kam der kleine Hunger und da der Halbmarathonlauf erst um 13:00 Uhr beginnen sollte, war ein Mittagssnack unverzichtbar:

„Ich habe noch Ökobananen mit. Die heißen deswegen Öko, weil immer drei Stück in einer Folie eingeschweißt sind.“ 🙂  🙂  🙂

24-Stunden-Lauf in Bernau 2012

Nach erfolgreicher Teamteilnahme im vergangenen Jahr, versucht eine Dresdner Durchläuferin in diesem Jahr den 24h-Einzelstart.

Auch in diesem Jahr wird sich der Bernauer Stadtpark wieder für einen Tag und eine Nacht in ein belebtes Läuferlager verwandeln. Auf romantischen Pfaden entlang der mittelalterlichen Stadtmauer und den dicht bewachsenen Wallanlagen des Stadtparkes wird sich den Läufern ein reizvoller Rundkurs bieten – so verspricht es der Veranstalter. Rundkurs = 1.615,577 m mit einem Höhenunterschied von ca. 7 m, auf Asphalt und festen Wegen

Der Reiz, an diesem Event als Einzelstarter die 24 h zu bewältigen, ist größer als der Verstand. Tilo rät ab. Andere haben klare Ausdrücke: verrückt, total durchgeknallt …
Ich bin daher sparsam, mit meinem Mitteilungs-/Informationsbedürfnis. Doch ich will unbedingt diese Erfahrung machen!

Grundsätzlich bin ich ja immer für so etwas zu haben, aber doch nicht ohne Berge und schon gar nicht so kurze Runden (da kriegst du doch nach 6h ne Macke oder?) Ich kann mir das schlecht vorstellen und habe keine große Lust dazu.

Gore-Tex-Transalpine-Run 2012

Soviel zum Thema „kürzer treten“

Wie sich bestimmt schon herumgesprochen hat, habe ich mein diesjähriges Wettkampf-Highlight nun auch erfolgreich gemeistert. Eigentlich hatte ich dieses Jahr ja vor, die Sache etwas ruhiger anzugehen und das Laufen etwas zurückzustellen. Allerdings fragte mich der gute Tell, den ich bereits vom Teamstart in Bernau kannte, ob ich nicht mit ihm ein wenig in den Bergen laufen gehen wolle. Nach genauerer Erörterung stellte ich heraus, dass es sich hierbei nur um die Überquerung der Alpen unter der Flagge des Gore-Tex Transalpine Run, von dem mir Tell schon in Bernau erzählte, handelte.

Das musste ich erst einmal verdauen bzw. gaaanz vorsichtig bei meiner Familie anfragen.

3. Mühlbacher Landschaftslauf 2012

Sonntag den 02.09.2012 war es wieder so weit, der 3. Mühlbacher Landschaftslauf war angesagt. Ich war zum 2. Mal dabei. Das Wetter war wieder, wie auch im letzten Jahr, angenehm warm und sonnig, bei Temperaturen um die 20°C. Von den „Durchläufern“ mit dabei, Kerstin und Frank. Die Anmeldung verlief schnell und reibungslos.

Nach einer kurzen Erwärmung stand ich auch schon am Start. Alles was Rang und Namen hatte, war mit dabei, zumindest aus meiner AK. Der Lauf war ein BRL und ein Lauf des Dohnaer Sportpokals. Pünktlich 10:30 Uhr kam der Startschuss und es ging los auf die 16,8 km lange Distanz.
Gleich nach dem Start ging es die ersten 2 km steil Berg auf, ein weiterer Anstieg, nicht mehr ganz so steil folgte. Bei ca. km 5 ging es wieder steil hinunter und man konnte erst mal wieder durch atmen. Es folgten kurze An – und Abstiege. Bei ca. km 8 ging es erneut steil nach oben. Bei km 10 war der höchste Punkt erreicht.
Bei km 8,5 ungefähr, ereignete sich ein Zwischenfall, den ich so noch nicht erlebt hatte. Mehrere Läufer vor mir und auch hinter mir fingen plötzlich an zu schreien. Was ist denn den jetzt los, fragte ich mich? Und schon fing ich auch an zu schreien. Was geschehen war konnte keiner so richtig nachvollziehen. Wir sind von irgend etwas gestochen wurden. Ich hatte nur ein ca. 2-3 cm großes Insekt gesehen. Füße in die Hand und nichts wie weg hier. Nach dem ich aus der „Gefahrenzone“ flüchten konnte, hatte ich an einigen Körperstellen schmerzen. Dies habe ich aber während des Laufes verdrängt. Einen „Durchläufer“ haut nichts um und kennt auch keine Schmerzen. Nach dem km 10 gab es wieder mehrere kleine An – und Abstiege. Ab km 15 ging es dann stetig Berg ab zum Ziel. Die Strecke verlief zu 2/3 auf Wald – und Forstwegen und zu 1/3 auf der Straße. Ich war froh im Ziel angekommen zu sein. Erst jetzt merkte ich, was bei km 8,5 passiert ist:

Die Entfernung zwischen Traum und Realität nennt man Aktivität. Hermann Scherer

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