24-Stunden-Lauf in Bernau 2012

Nach erfolgreicher Teamteilnahme im vergangenen Jahr, versucht eine Dresdner Durchläuferin in diesem Jahr den 24h-Einzelstart.

Auch in diesem Jahr wird sich der Bernauer Stadtpark wieder für einen Tag und eine Nacht in ein belebtes Läuferlager verwandeln. Auf romantischen Pfaden entlang der mittelalterlichen Stadtmauer und den dicht bewachsenen Wallanlagen des Stadtparkes wird sich den Läufern ein reizvoller Rundkurs bieten – so verspricht es der Veranstalter. Rundkurs = 1.615,577 m mit einem Höhenunterschied von ca. 7 m, auf Asphalt und festen Wegen

Der Reiz, an diesem Event als Einzelstarter die 24 h zu bewältigen, ist größer als der Verstand. Tilo rät ab. Andere haben klare Ausdrücke: verrückt, total durchgeknallt …
Ich bin daher sparsam, mit meinem Mitteilungs-/Informationsbedürfnis. Doch ich will unbedingt diese Erfahrung machen!

Grundsätzlich bin ich ja immer für so etwas zu haben, aber doch nicht ohne Berge und schon gar nicht so kurze Runden (da kriegst du doch nach 6h ne Macke oder?) Ich kann mir das schlecht vorstellen und habe keine große Lust dazu.

Gore-Tex-Transalpine-Run 2012

Soviel zum Thema „kürzer treten“

Wie sich bestimmt schon herumgesprochen hat, habe ich mein diesjähriges Wettkampf-Highlight nun auch erfolgreich gemeistert. Eigentlich hatte ich dieses Jahr ja vor, die Sache etwas ruhiger anzugehen und das Laufen etwas zurückzustellen. Allerdings fragte mich der gute Tell, den ich bereits vom Teamstart in Bernau kannte, ob ich nicht mit ihm ein wenig in den Bergen laufen gehen wolle. Nach genauerer Erörterung stellte ich heraus, dass es sich hierbei nur um die Überquerung der Alpen unter der Flagge des Gore-Tex Transalpine Run, von dem mir Tell schon in Bernau erzählte, handelte.

Das musste ich erst einmal verdauen bzw. gaaanz vorsichtig bei meiner Familie anfragen.

3. Mühlbacher Landschaftslauf 2012

Sonntag den 02.09.2012 war es wieder so weit, der 3. Mühlbacher Landschaftslauf war angesagt. Ich war zum 2. Mal dabei. Das Wetter war wieder, wie auch im letzten Jahr, angenehm warm und sonnig, bei Temperaturen um die 20°C. Von den „Durchläufern“ mit dabei, Kerstin und Frank. Die Anmeldung verlief schnell und reibungslos.

Nach einer kurzen Erwärmung stand ich auch schon am Start. Alles was Rang und Namen hatte, war mit dabei, zumindest aus meiner AK. Der Lauf war ein BRL und ein Lauf des Dohnaer Sportpokals. Pünktlich 10:30 Uhr kam der Startschuss und es ging los auf die 16,8 km lange Distanz.
Gleich nach dem Start ging es die ersten 2 km steil Berg auf, ein weiterer Anstieg, nicht mehr ganz so steil folgte. Bei ca. km 5 ging es wieder steil hinunter und man konnte erst mal wieder durch atmen. Es folgten kurze An – und Abstiege. Bei ca. km 8 ging es erneut steil nach oben. Bei km 10 war der höchste Punkt erreicht.
Bei km 8,5 ungefähr, ereignete sich ein Zwischenfall, den ich so noch nicht erlebt hatte. Mehrere Läufer vor mir und auch hinter mir fingen plötzlich an zu schreien. Was ist denn den jetzt los, fragte ich mich? Und schon fing ich auch an zu schreien. Was geschehen war konnte keiner so richtig nachvollziehen. Wir sind von irgend etwas gestochen wurden. Ich hatte nur ein ca. 2-3 cm großes Insekt gesehen. Füße in die Hand und nichts wie weg hier. Nach dem ich aus der „Gefahrenzone“ flüchten konnte, hatte ich an einigen Körperstellen schmerzen. Dies habe ich aber während des Laufes verdrängt. Einen „Durchläufer“ haut nichts um und kennt auch keine Schmerzen. Nach dem km 10 gab es wieder mehrere kleine An – und Abstiege. Ab km 15 ging es dann stetig Berg ab zum Ziel. Die Strecke verlief zu 2/3 auf Wald – und Forstwegen und zu 1/3 auf der Straße. Ich war froh im Ziel angekommen zu sein. Erst jetzt merkte ich, was bei km 8,5 passiert ist:

Der Tagesprophet (2012)

Geheimes Trainingslager in den Alpen

In den letzten Wochen gab es immer wieder Berichte über ein angeblich streng geheimes Trainingscamp in den Alpen, in welchem sich Dresdner Durchläufer auf illegale Weise auf ihre nächsten Wettkämpfe vorbereiten. Unserem Reporter T. Columna vom „Tagespropheten“ ist es nun erstmals gelungen die Hinweise zu erhärten. Sein exclusiver Bericht mit streng geheimen Bildmaterial beweist, dass an der Sache mehr dran ist als man in Deutschland glaubt:

Benefizlauf im Dresdener Parkhaus 2012

Der Erlös geht an die Kinderonkologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus und wird für die Krebsforschung und –therapie eingesetzt.

Parkhäuser sind nicht nur zum Parken da. Der Dresdner Parkhauslauf im Uniklinikum zählt zu den schrägsten Angeboten der sächsischen Rennszene. Die Dresdner Durchläufer waren in den vergangenen Jahren immer dabei. So auch in diesem Jahr.  Angeboten werden 4 Distanzen: 5 km, 10 km, Halbmarathon, Marathon.

Swissalpine Marathon 2012

Einfach nur gekämpft!

Nachdem ich Anfang Mai wieder in Davos war, habe ich mit dem Swissalpine Marathon geliebäugelt. Obwohl bergige Läufe bisher nicht mein Ding waren, aber mit Training sollte es anders werden. Zwei Kollegen begleiteten mich öfters und einer sollte Blut lecken! Von Woche zu Woche fiel es mir leichter die Anstiege zu besiegen und wenn es nur bedeutete, den rechtzeitigen Wechsel zwischen Laufen und Gehen zu lernen. Ich hatte bald eine Lieblingsstrecke für meinen langen Lauf. Von der Schatzalp (1861 m über die Lochalp, Grüenialp, Erbalp, Staffelalp und zurück.

Endlich bekam ich grünes Licht, um mich anzumelden und Mario eine Woche später.

Salomon 4Trails 4.7.-7.7.2012 Garmisch nach Samnaun

Ich wurde im Vorfeld, als auch nach erfolgreichem finishen der 4Trails oft gefragt aus welcher Motivation heraus man sich so etwas „antut“ !?

Eine Antwort zu geben fiel mir lange Zeit sehr schwer, denn es geht nicht im Ansatz darum zu gewinnen, weniger um Anerkennung, schon mehr um das Feeling einer so perfekt organisierten Veranstaltung, die malerischen Trails in den Alpen und auch etwas darum die eigenen Grenzen zu erfahren.
Bringt man das auf einen Nenner könnte man es abkürzen und sagen – Ich hatte einfach Bock drauf 🙂
Das ursprüngliche Ziel, den „Goretex – Transalpin“, konnte ich in Ermangelung eines Teampartners für dieses Jahr relativ schnell ad acta legen und somit war eine mehr als würde Alternative „Die SALOMON 4 TRAILS“, immer näher in den Blickpunkt gerückt.

Zugspitz-Supertrail 2012

Auszug aus der Startseite im Internet: “ DER BERG RUFT! „

Das weltbekannte und landschaftlich reizvolle Zugspitzmassiv bildet die Kulisse für diesen einzigartigen Berglauf. Die Zugspitze gilt von jeher als eine ganz besondere Herausforderung für Bergsportler. Mit 2962 Metern der höchste Berg Deutschlands, erleben Gipfelstürmer dort über den Wolken ein atemberaubendes Bergpanorama. Auf fantastischen Trails können alle naturbegeisterten Bergläufer und Trailrunner die Herausforderung Zugspitze laufend in Angriff nehmen. Die eigenen Grenzen erfahren, Ziele erreichen, die Natur erleben – das ist der besondere Reiz beim SALOMON ZUGSPITZ ULTRATRAIL.“

Brüder-Grimm-Lauf 2012

Die volle Märchendosis!

Gereizt hatte es mich schon seit lange Zeit: Teilnahme am legendären Brüder- Grimm –Lauf in Hessen! Start in Hanau. Ziel in Steinau an der Straße.
Werner überzeugte ich von diesem Vorhaben ebenso wie Simone, dass sie dort Einzeletappen laufen könne. So erfolgte Anmeldung und Buchung der Unterkünfte im Herbst 2011.

Unser Ziel: ANKOMMEN!

Am Freitag fuhren wir über Wüstenbrand (Besuch der Kaffeefee Sachsen) nach Hanau. Hier wurden die beiden „Märchenschreiber“ Jacob und Wilhelm Grimm geboren und in Steinau an der Straße verbrachten sie Ihre Jugend.
Nach Abholung der Startunterlagen machten wir Pause im Cafe Central, direkt am Marktplatz gelegen. Hier erfolgte auch gut drei Stunden später der Start. Um 16:30 Uhr schlenderten wir dann gemütlich zum Auto und zogen uns um. Simone wurde unterdessen eingewiesen, wie man nach Niederrodenbach, Zielort der ersten Etappe, kommt.
„Tschüss bis gleich im Ziel“ waren meine Worte als wir Simone verabschiedeten. Immer mehr Läufer fanden nun den Weg in Richtung Marktplatz.

Stockholmmarathon 2012

Heja, Heja

Heja, heja- das sind die Anfeuerungsrufe der Schweden beim Marathon.
Zwei Jahre bin ich keinen Marathon mehr gelaufen und für mich stand fest, wenn es nochmal einer sein soll, dann nur ein Marathon mit vielen Zuschauern und in Verbindung mit einer Städtereise. So gab ich spontan im Oktober 2011 Thomas St. meine Zusage, ihn und Thomas H. und Andreas E. zu begleiten. In der Vorbereitungsphase absolvierten wir zusammen einige lange Läufe. Somit gut vorbereitet flogen wir von Berlin nach Stockholm und wohnten in einem netten Hostel unweit der Innenstadt und des Olympiastadions.

Die Entfernung zwischen Traum und Realität nennt man Aktivität. Hermann Scherer

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