Der Tagesprophet (2012)

Geheimes Trainingslager in den Alpen

In den letzten Wochen gab es immer wieder Berichte über ein angeblich streng geheimes Trainingscamp in den Alpen, in welchem sich Dresdner Durchläufer auf illegale Weise auf ihre nächsten Wettkämpfe vorbereiten. Unserem Reporter T. Columna vom „Tagespropheten“ ist es nun erstmals gelungen die Hinweise zu erhärten. Sein exclusiver Bericht mit streng geheimen Bildmaterial beweist, dass an der Sache mehr dran ist als man in Deutschland glaubt:

Benefizlauf im Dresdener Parkhaus 2012

Der Erlös geht an die Kinderonkologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus und wird für die Krebsforschung und –therapie eingesetzt.

Parkhäuser sind nicht nur zum Parken da. Der Dresdner Parkhauslauf im Uniklinikum zählt zu den schrägsten Angeboten der sächsischen Rennszene. Die Dresdner Durchläufer waren in den vergangenen Jahren immer dabei. So auch in diesem Jahr.  Angeboten werden 4 Distanzen: 5 km, 10 km, Halbmarathon, Marathon.

Swissalpine Marathon 2012

Einfach nur gekämpft!

Nachdem ich Anfang Mai wieder in Davos war, habe ich mit dem Swissalpine Marathon geliebäugelt. Obwohl bergige Läufe bisher nicht mein Ding waren, aber mit Training sollte es anders werden. Zwei Kollegen begleiteten mich öfters und einer sollte Blut lecken! Von Woche zu Woche fiel es mir leichter die Anstiege zu besiegen und wenn es nur bedeutete, den rechtzeitigen Wechsel zwischen Laufen und Gehen zu lernen. Ich hatte bald eine Lieblingsstrecke für meinen langen Lauf. Von der Schatzalp (1861 m über die Lochalp, Grüenialp, Erbalp, Staffelalp und zurück.

Endlich bekam ich grünes Licht, um mich anzumelden und Mario eine Woche später.

Salomon 4Trails 4.7.-7.7.2012 Garmisch nach Samnaun

Ich wurde im Vorfeld, als auch nach erfolgreichem finishen der 4Trails oft gefragt aus welcher Motivation heraus man sich so etwas „antut“ !?

Eine Antwort zu geben fiel mir lange Zeit sehr schwer, denn es geht nicht im Ansatz darum zu gewinnen, weniger um Anerkennung, schon mehr um das Feeling einer so perfekt organisierten Veranstaltung, die malerischen Trails in den Alpen und auch etwas darum die eigenen Grenzen zu erfahren.
Bringt man das auf einen Nenner könnte man es abkürzen und sagen – Ich hatte einfach Bock drauf 🙂
Das ursprüngliche Ziel, den „Goretex – Transalpin“, konnte ich in Ermangelung eines Teampartners für dieses Jahr relativ schnell ad acta legen und somit war eine mehr als würde Alternative „Die SALOMON 4 TRAILS“, immer näher in den Blickpunkt gerückt.

Zugspitz-Supertrail 2012

Auszug aus der Startseite im Internet: “ DER BERG RUFT! „

Das weltbekannte und landschaftlich reizvolle Zugspitzmassiv bildet die Kulisse für diesen einzigartigen Berglauf. Die Zugspitze gilt von jeher als eine ganz besondere Herausforderung für Bergsportler. Mit 2962 Metern der höchste Berg Deutschlands, erleben Gipfelstürmer dort über den Wolken ein atemberaubendes Bergpanorama. Auf fantastischen Trails können alle naturbegeisterten Bergläufer und Trailrunner die Herausforderung Zugspitze laufend in Angriff nehmen. Die eigenen Grenzen erfahren, Ziele erreichen, die Natur erleben – das ist der besondere Reiz beim SALOMON ZUGSPITZ ULTRATRAIL.“

Brüder-Grimm-Lauf 2012

Die volle Märchendosis!

Gereizt hatte es mich schon seit lange Zeit: Teilnahme am legendären Brüder- Grimm –Lauf in Hessen! Start in Hanau. Ziel in Steinau an der Straße.
Werner überzeugte ich von diesem Vorhaben ebenso wie Simone, dass sie dort Einzeletappen laufen könne. So erfolgte Anmeldung und Buchung der Unterkünfte im Herbst 2011.

Unser Ziel: ANKOMMEN!

Am Freitag fuhren wir über Wüstenbrand (Besuch der Kaffeefee Sachsen) nach Hanau. Hier wurden die beiden „Märchenschreiber“ Jacob und Wilhelm Grimm geboren und in Steinau an der Straße verbrachten sie Ihre Jugend.
Nach Abholung der Startunterlagen machten wir Pause im Cafe Central, direkt am Marktplatz gelegen. Hier erfolgte auch gut drei Stunden später der Start. Um 16:30 Uhr schlenderten wir dann gemütlich zum Auto und zogen uns um. Simone wurde unterdessen eingewiesen, wie man nach Niederrodenbach, Zielort der ersten Etappe, kommt.
„Tschüss bis gleich im Ziel“ waren meine Worte als wir Simone verabschiedeten. Immer mehr Läufer fanden nun den Weg in Richtung Marktplatz.

Stockholmmarathon 2012

Heja, Heja

Heja, heja- das sind die Anfeuerungsrufe der Schweden beim Marathon.
Zwei Jahre bin ich keinen Marathon mehr gelaufen und für mich stand fest, wenn es nochmal einer sein soll, dann nur ein Marathon mit vielen Zuschauern und in Verbindung mit einer Städtereise. So gab ich spontan im Oktober 2011 Thomas St. meine Zusage, ihn und Thomas H. und Andreas E. zu begleiten. In der Vorbereitungsphase absolvierten wir zusammen einige lange Läufe. Somit gut vorbereitet flogen wir von Berlin nach Stockholm und wohnten in einem netten Hostel unweit der Innenstadt und des Olympiastadions.

Rennsteig 2012

Zum 40. GutsMuths-Rennsteiglauf kehre ich nach 30 Jahren zurück an die Stelle, wo ich damals ohne viel Training mit jugendlichem Übermut den berühmtesten Landschaftslauf absolvierte.
Eigentlich hatte ich gesagt, dass ich nicht mehr länger als die 42,195 km laufen will. Dann ließ ich mich doch von meinem Lauffreund André, der auch alles organisierte, zum Supermarathon überreden. Wir fuhren Freitagabend nach Friedrichroda zu Andrés Eltern, es war schwülwarm. Als wir später in Eisenach unsere Startunterlagen abholten, regnete es in Strömen, der angekündigte Wetterumsturz war da. Wir ließen uns im Festzelt die Thüringer Klöße schmecken, die Stimmung war gut, die Organisation perfekt. Wir blieben nur kurz, denn es zog uns doch ins Bett, am nächsten Morgen hieß es 4.30 Uhr aufstehen.

Bericht vom Obermain Marathon 2012

Nach langer, langer Zeit wollte ich wieder einen Marathon absolvieren und meldete mich im Dezember 2011 für den Obermain- Marathon vor. Ein kleiner und feiner Landschaftslauf in Oberfranken. Die Vorbereitung verlief perfekt und ich kam gesund durch den Winter.

Simone und Werner begleiteten mich und nahmen sich den HM für Läufer vor. Wir hatten einen entspannten Samstagabend beim Italiener und ein Super Frühstück in unserem Hotel! Wenn der Lauf nicht gewesen wäre….

Kyffhäuser Berglauf 2012

Entspannte Anreise. Wir sind bereits Freitag-Abend vor Ort, holen unsere Startunterlagen und schlendern über die Messe. Dabei treffen wir auf die Legende Waldemar Cierpinski (Mist – kein Fotoapparat dabei).

Unsere Unterkunft ist 20 Auto-Minuten entfernt. Ein kleines, sehr hübsches Hotel („Weinberg“) in Artern. Dort war man auf die Teilnehmer des Kyffhäuser Berglaufes eingerichtet und so wurde das Frühstück bereits 7 Uhr eröffnet. Und die „“Marathonis“, die noch eher in den Tag starten wollten, bekamen ein separates Angebot.

06:30 Uhr entspanntes Aufstehen. Nebel lag über dem Kyffhäuser Gebirge. Erste Sonnenstrahlen blinzelten hindurch.

07:00 Uhr Frühstück. Danach Fahrt zum Start und Parkplatzsuche (problemlos).

09:00 Uhr war Start. Zunächst war es seeeeehr kalt! Jedoch versprach die Sonne baldige Erwärmung.

Nach kurzer „Einlaufstrecke“ im Ort führte die Strecke direkt in den Wald und stetig bergan (ca. 7 km) bis zum Aussichtspunkt in Ratsfeld. Kurz danach die Verpflegungsstelle.

War der Lauf nicht dein Freund, war er dein Lehrer. Ilona Schlegel

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