Triathlon, die Halbdistanz – Mist was habe ich getan!

2016 war ein super Wettkampfjahr, viele Laufwettkämpfe, Elbeschwimmen, 3x Triathlon (Olympisch) und ich hatte immer Spaß dabei. Nach dem Fichtelberglauf im Herbst beginnt die Regenerationsphase mit den Überlegungen zu den sportlichen Zielen für 2017. So beschloss ich: „Am 01.01.2017  sitzt du 18 Uhr vor dem PC und meldest dich für die Halbdistanz in Moritzburg an“.

Mit genügend Restalkohol von Silvester tat ich dies auch, aber erst im Rahmen des stetigen Alkoholabbaus wurden die Zahlen klarer: 1,9km Schwimmen/90km Rad/21km Halbmarathon. Zu spät Anmeldebestätigung war da, das Startgeld bezahlt, aus der Nummer komme ich jetzt nicht mehr raus. Somit begann ab dem 02.Januar das Training, ausgerichtet auf den 10.06.2017. Schwimmen, Laufen, Schwimmen, Laufen, Schwimmen, Laufen…..Radwetter war irgendwie nie angesagt. Immer um die 0°C Regen, Schnee…..Was da mit der Motivation passiert, wisst Ihr alle. Die ist nicht am Boden, die ist im Erdkern. Im März war ich kurz davor meinen Startplatz anzubieten, aber das sollte sich schnell ändern. Denn es war ein Wochenende mit 10°C und purer Sonne, jetzt ab aufs Rad und gleich die volle Nummer. Im Stich nach Moritzburg, zwei Tria-Runden und zurück – Rad in Keller, Laufschuhe an und ab geht die Post. Doch was ist das? 3 Kilometer wie auf Eiern, kein runder Lauf, rächt sich hier der Enthusiasmus? Ab km 4 lief es wieder rund und das hielt bis km 12. Jetzt wollte sich ein gar nicht mehr vorhandener Mageninhalt melden. Mist, ab nach Hause und Schluss für heute. Das Fazit – mit diszipliniertem Training schaffe ich es bestimmt, aber die Ernährung unterwegs muss noch in den Plan!

Alle anderen Trainings liefen seitdem besser, mental hat das erste Radtraining ganz viel gebracht. Ich weiß, es ist machbar. Schwimmen findet nach wie vor in den Hallen statt. Sogar in der neuen Halle am Freiberger Platz, auch „Gaffer-Würfel“ genannt. Das Gute ist, das Wasser ist warm, das Schlechte, man sieht die auf „Schwimmnudeln“ treibenden Gestalten und denkt sich – hoffentlich wirst du nie in diesen Club aufgenommen.

Alles in allem bin ich mit dem Trainingsstand zufrieden, was so halt neben 10-12h Arbeit am Tag noch so geht. Der Wettkampf rückt näher und das Gefühl der Emotion und Vorfreude kommt so langsam durch. Ihr kennt es ja auch zur Genüge. Ich versuche, Euch bis zum Wettkampf mit einer sonntäglichen „Kolumne“ auf dem Laufenden zu halten. Im Gegenzug wünsche ich mir ganz viele „Daumendrücker“ für den 10.06.2017.

Sport frei – Heiko


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

„Laufen ist ein Naturheilmittel, eine natürliche Droge und der gesündeste Weg der Stresskompensation.“ Herbert Steffney

Letzte Beiträge

Suche